Für unsere neue Produktion „Die Mittelmeer-Monologe“ (Arbeitstitel) suchen wir Interviewpartner‘innen (Stand: Juli 2018)

Nachdem mehr als 600 mal Darbietungen der Asyl-Monologe, der Asyl-Dialoge und der NSU-Monologe in mehr als 250 Städten, sehen wir aufgrund der anhaltenden europäischen Abschottungspolitik und der zunehmend feindlichen Politik gegenüber Geflüchteten die dringende Notwendigkeit, auch mit unserer neuen Produktion „Die Mittelmeer-Monologe“ (AT) der aktuellen Flüchtlingspolitik etwas entgegen zu setzen.

Wie zuvor werden wir ansonsten ungehörte Stimmen verbreiten und Unsichtbares sichtbar machen.

Gerade befinden wir uns in einer ersten Recherchephase.

Insbesondere interessieren wir uns für

  • Menschen, die eine Flucht aus ihrem Herkunftsland nach Europa absolviert oder versucht haben (übers Meer oder den Landweg) und möchten, dass eine große Öffentlichkeit von ihren Erfahrungen erfährt oder

  • Aktivist*innen im Bereich der Seenotrettung (Akteure wie z.B. Seawatch oder Alarmphone) und Grenzüberwindung (Themen können hierbei sei: Solidarität, Kriminalisierung, Erfolgsgeschichten) oder

  • Menschen, die aufgrund der Festung Europa von ihnen nahe stehenden Menschen getrennt wurden oder sind und bereit sind, von Phasen der Trennung, von schmerzhaften Verlusten oder Momenten des Wiedersehens zu berichten

Da professionelle Schauspieler*innen die Geschichten (auf Wunsch unter Änderung von personenbezogenen Informationen) auf der Bühne erzählen, ist ein anonymisiertes Mitwirken am Projekt möglich.

Wer kann uns bei unseren Recherchen durch kompetente Auskunft bzw. Kontaktvermittlung oder Vermittlung von Interviewpartner*innen weiter helfen?

Bitte melden bei:

info at buehne-fuer-menschenrechte.de 

Für sämtliche Unterstützung sind wir sehr dankbar.

Michael Ruf

Künstlerischer Leiter der Bühne für Menschenrechte