Radio-Berichte

Radiobericht im Norddeutschen Runkfunk über die Asyl-Monologe.

zum Beitrag

Voices

 

I said "Here it is the same like in the prison. And I'm scared of this iron curtain. And you psychologically put me under pressure." I organised a translator and she said it. They said "We don't care."

Presse

And it is no theatre fiction at all, but happened in real life. Here in Germany, at this moment. Within reach and painfully close.


GODOT - Das Hamburger Theatermagazin


Evaluation/Reflexion


Evaluation anhand von Fragebögen

Die Wirkung der Asyl-Monologe wurde anhand von Fragebögen ermittelt, die nach Darbietungen in acht Städten von insgesamt 370 Zuschauer_innen ausgefüllt wurden:

  • 91% der Zuschauer_innen fühlten sich durch die künstlerische Darbietung angesprochen.
  • 94% gaben an, dass die Asyl-Monologe ihnen einen emotionalen Zugang zum Thema bereitet haben.
  • 92% der Zuschauer_innen gaben an, dass die Veranstaltung sie motiviert habe, das bisherige Interesse bzw. Engagement aufrecht zu erhalten oder sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen bzw. aktiver zu werden.
  • 98% gaben an, dass ihnen die Aufführung einen gewinnbringenden Einblick ins Thema Flucht/Asyl verschafft hat.

Foto: Milan Belak

Dr. Fazila Bhimji, Film & Media Studies, University of Central Lancashire

hat die Arbeit der Bühne für Menschenrechte wissenschaftlich untersucht. Hier einige Auszüge aus ihrem Vortrag über die Asyl-Monologe

„Resistance/Dialogue/Solidarity - Die Asyl-Monologe & Actors in Germany”

präsentiert bei “Refugee Voices Conference”, März 2014, Refugee Studies Center, University of Oxford:

  • Schauspieler und Flüchtlingsaktivisten erschaffen zusammen eine alternative Politik der Flüchtlinge, so dass all die unterschiedlichen Stimmen sich gegenseitig verstärken können und eine kollektive Kampagne und Bewegung zwischen Performance-Künstlern und Flüchtlingsaktivisten verursachen.
  • Es entstehen Narrative des Widerstands, welche zugleich Aufmerksamkeit auf eine ungerechte und unfaire Asyl-Politik in Deutschland lenken, als auch auf das Thema der politischen Verfolgung in den Herkunftsländern.
  • Die Stimmen und die Anwesenheit der Flüchtlinge erschaffen Räume, in denen Politik, Kunst und Affekt in Wechselwirkung miteinander stehen. Die Asyl-Monologe hören auf, nur eine Theateraufführung zu sein, sondern werden vielmehr ein Teil eines größeren politischen Prozesses (…). Die Stimmen der Flüchtlinge werden zusammen mit den Stimmen der Schauspieler zu einer tatsächlichen politischen Bewegung.
  • Nurjana [Diskutantin bei einem Publikumsgespräch] zeigt sich selbst nicht nur als Geflüchtete in Deutschland, sondern auch als eine Aktivistin im Kampf für die Rechte von Asylsuchenden. Ihre ganz eigene Selbstpräsentation (...) dient auch dazu, eine Verbindung an der Stelle zu schaffen, wo sich Performance-Kunst und Politik verflechten und sich die Grenzen zwischen ihnen auflösen. Die Themen, über die sie spricht, nehmen eine kollektive Bedeutung an.
  • Während der Diskussionsrunden hören die partikularen Aussagen auf, nur individuelle Beschreibungen zu sein und werden allgemeingültig.
 

News

Darbietungen der Bühne Für Menschenrechte

(Details finden Sie unter "Termine")

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02.05.2017 - Die Asyl-Monologe

Berlin Heimathafen

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03.05.2017 - Die Asyl-Dialoge

Berlin Heimathafen

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04.05.2017 - Die Asyl-Dialoge

Berlin Heimathafen

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05.05.2017 - Die NSU-Monologe

Osnabrück

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05.05.2017 - Die NSU-Monologe

Berlin

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09.05.2017 - Die NSU-Monologe 

Berlin Heimathafen

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10.05.2017 - Die NSU-Monologe 

Berlin Heimathafen

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11.05.2017 - Die NSU-Monologe (türkisch)

Berlin Heimathafen 

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28.05.2017 - Die NSU-Monologe

Güstritz

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