Stellenangebot Werkstudent*in Bühne für Menschenrechte

 

Das an der Schnittstelle Kunst/Politik angesiedelte innovative Projekt
„Bühne für Menschenrechte“ (www.buehne-fuer-menschenrechte.de), Gewinner der Amadeu-Antonio-Preis 2015, sucht zum 15.1.2018 Werkstudent/in

Bewerbungen bitte bis 15.12.2017

 

Zunächst findet Ihr eine allgemeine Beschreibung des Projektes, und im
Anschluss nähere Informationen zu einem möglichen Praktikum.

1) Infos zum Projekt

BÜHNE FÜR MENSCHENRECHTE

Das Projekt baut ein nationales Netzwerk auf, das aus professionellen
SchauspielerInnen und MusikerInnen besteht, die sich der Aufgabe
widmen, öffentliche Aufmerksamkeit für aktuelle Menschenrechtsfragen
zu erzeugen. Die zentrale Aktivität des Netzwerks werden bundesweit
dargebotene dokumentarische Theaterstücke sein, welche die Geschichten
jener erzählen, deren Menschenrechte verletzt wurden bzw. werden
(insbesondere von Asylsuchenden/Flüchtlingen/Migrant*innen)

 

BISHERIGE PRODUKTIONEN:

ASYL-MONOLOGE, DIE ASYL-DIALOGE, NSU-MONOLOGE

 

TV-Bericht: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/leskovar-nsu-106.html

Trailer: perm.ly/asyl-monologe-trailer und perm.ly/asyl-dialoge-trailer

Behind the Scenes-Film: perm.ly/asyl-monologe-behind-the-scenes

 

NSU-Monologe

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

 

Asyl-Dialoge

„Es ist, als ob das Schauspiel-Ensemble das Publikum direkt anspricht, ihnen die Hand reicht und sie reinzieht in eine Welt, die sie von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Heldinnen und Helden der ASYL-DIALOGE.“

VORBILD ACTORS FOR HUMAN RIGHTS

Inspiration sind die Actors for Human Rights aus Großbritannien. 600
professionellen SchauspielerInnen haben seit 2006 Aufführungen vor
mehreren zehntausend Personen dargeboten. Der Erfolg der ersten
Produktion hat zur Entwicklung von mittlerweile neun Produktionen
geführt.

BISHERIGE DARBIETUNGEN

bislang rund 500 mal in 250 Städten

 

NSU-Monologe:

 

Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.

RBB Inforadio

Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater.

Berliner Morgenpost

Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog

Nachtkritik.de

Weg von der Anklagebank

ZDF Heute Plus

Das Publikum reagierte (…) mit Standing-Ovations und blieb (…) minutenlang auf den Plätzen sitzen.

Deutschlandradio Kultur

 

AUSZEICHUNGEN

* Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs Aktiv für Demokratie und
Toleranz der Bundeszentrale für politische Bildung 2011
* Drei-Königs-Preis 2013

* Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte 2014

* Amadeu-Antonio-Preis 2015

 

2) Infos zur Tätigkeit als Werkstudent*in

Tätigkeitsfeld:

* Organisation der und Begleitung der Darbietungen in mehreren deutschen Städten (u.a. Regieassistenz-Tätigkeiten)
* Netzwerken/Beziehungsarbeit mit einschlägigen NGOs, Aktivist_innen
* diverse Recherchetätigkeiten
* Kommunikation mit und Arbeit mit Schauspieler_innen und Musiker_innen
* Beteiligung an konzeptioneller/strategischer Weiterentwicklung des Projekts
* Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Förderfragen

ORGANISATORISCHES

* faire Bezahlung
* 20 Stunden/Woche (wichtig: nicht weniger als 20 St)

* Voraussetzung: immatrikulierter Stundent*in

* zunächst für 6 Monate, Verlängerung möglich

* Einsatzort: Berlin und einige „Touren“ (Fahrtkosten werden übernommen) im Rahmen der Darbietungen

BEWERBUNG

Bitte Darstellung Eurer Motivation, Vorerfahrungen und Lebenslauf via
email an info@buehne-fuer-menschenrechte.de schicken.

3) Kontakt

Bühne für Menschenrechte e.V., Michael Ruf

www.buehne-fuer-menschenrechte.de